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Politik - Wort - Musik

Klangbilder ermöglichen die Suche nach neuen Wegen

Jahrelang haben sich „Menschen mit Behinderungen“ für ein neues Bundesteilhabegesetz stark gemacht, dass ihnen bessere Existenzbedingungen ermöglicht. Die Bundesregierung hat ein solches Gesetz im Zuge der Veränderungen des SGB IX (Schwerbehindertengesetz), des SGB XII (Sozialhilfe, Grundsicherungen) und der Pflegeversicherung geplant und beschlossen. Bereits vor dem Beschluß gab es erhebliche Proteste gegen den Entwurf von ProtagonistInnen und Behindertenverbänden und -Einrichtungen. Denn was hier die Bundesregierung wollte, kann man auch als „Wegsperren unter mickrigen Bedingungen“ titulieren. Zwar wurde Einiges verändert vor dem Beschluß. Dennoch sind die Gefahren für „Menschen mit Behinderungen“, die einen akuten Assitenzbedarf haben nicht gebannt. Was das neue Gesetz beinhaltet, wie sich die „Krüppelbewegung“ früher gewehrt hat und wie wir uns wehren können, wollen wir mit Texten und Klangbildern verschiedener Instrumente eruieren.

Uns geht es ans Eingemachte!

Freitag, 07.07.2017, 19:00 Uhr

Mit Hilfe von Geräuschen und Klangbildern von Trommeln, Rasseln und Gitarre sollen die verschiedenen Auswirkungen der neuen gesetzlichen Regelungen für "schwer behinderte" Menschen verdeutlicht werden.

Sibyll Plappert, Olaf Garbow, Anne Allex

Nicht verzagen und nicht nachgeben!

Freitag, 25.08.2017, 19:00 Uhr

Wie arbeiten wir? Wie leben wir? Welche neuen Zumutungen werden uns abverlangt? Wie bleiben wir stark? Dies sollen die Klänge einer Harfe ausdrücken.

Simonetta Ginelli, Anne Allex

An die Aufbrüche der "Krüppel"-Bewegung erinnern!

Freitag, 24.11.2017, 19:00 Uhr

Was wollte die "Krüppel"-Bewegung? Wo stehen wir heute? Und wo können wir politisch anknüpfen? Diese Fragen wollen wir mit Klängen von Sansula, Klangauge und Gitarren und Kabarett beantworten.

Thomas Vallentin, Markus Virck, Frau zu Kappenstein, Anne Allex

Exzessivem Sparen auf Kosten sozialer Eigenständigkeit die Stirn bieten!

Freitag, 12.01.2018, 19:00 Uhr

Wie sich das Anhören kann, sollen Kora - Geräuschkulissen und Kabarett verdeutlichen.

Ellen Meyer, Charlotte zu Kappenstein, Anne Allex

Für neue politische Lösungen auf die Straßen gehen!

Freitag, 09.02.1018, 19:00 Uhr

Was sind Forderungen? Wie können wir uns verweigern und wehren? Was kann Selbsthilfe und wie sieht sie aus? Welche Protestformen sind möglich? Ein Instrumentalpodium mit Klavier und Flöte macht Vorschläge.

Kelsy Walsh, Ruth Grünbaum, Anne Allex

Ort: Café La Boheme, Winsstr. 12, 10405 Berlin.

Anfahrt: Alexanderplatz, TRAM 2 bis Marienburger Str./ rechter Hand aussteigen, Marienburger Str. bis Winsstr. hochlaufen und rechts einbiegen und Winsstraße überqueren, nach ein paar Schritten kommt die Nr. 12.

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Impressum

Veranstalter: Clever e.V.

Projektmanagement: Anne Allex


Bühnenbild: Maira C. Gomez
Homepage: Tino Sell

Infos: www.anne-allex.de

Gefördert von Aktion Mensch

Kostenloser Imbiss. Getränke Selbstzahler.
Der Eintritt ist frei.

 


Musikalisch-literarische Berliner Salonkunst

Metamorphosen von Bild und Gesang verdeutlichen Akzent-Verschiebungen

Wenn Menschen mit „Behinderungen“ beruflich selbständig werden, erleben sie eigene Wandelungen und setzen andere Akzente. In ihren neuen Berufen lernen sie andere Lebenssphären kennen, zum Beispiel Menschen, die langsam ihre Gedächtnisfähigkeit verlieren. Die einstige Technikerin entdeckt das klassische Gedicht. Bei so genannte behinderte MusikerInnen aus der DDR entwickelte sich das Musizieren vom Spaß zum unfreiwilligen Hauptberuf. Ein einstmals sehender Angestellter beflügelt mit Lied-Opern. SängerInnen erleben jiddisches Liedgut als universell gültig. Die neuen Umstände und Einflüsse veränderten ihre Einstellungen, Wünschen und Hoffnungen. Neue Gegenstände in Liedern, Texten und Musik rücken in den Vordergrund. So wenn die Lebensumwelt durch Geflüchtete bereichert wird, die ein friedliches Zusammenleben erwarten. Die Verbindung von Bild und Gesang ist ein Fokus der Aufführungen. Diese Idee ist von DaDa und Jean Dubuffet inspiriert. Der Gesang orientiert sich am jeweiligen Bühnenbild. Wir offerieren mit Bild, Lied, Text und Musik, wie sich bei Menschen mit und ohne „Behinderungen“ Akzente verschieben.

 

Sängerin trifft Demenz

Am 25.11.2016, 19:00 – 22:00 Uhr
zu Gast bei Ed Montgomery und Christoph Kühl im Kühlspot Social Club,
Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee

Das Musizieren mit demenzkranken Personen regt die Sängerin Mone Bleidorn zu Gedichten und Liedern an. Auf dem Piano wird sie von Johannes Gahl begleitet. Texte und Gedanken werden von der Autorin Anne Allex beigesteuert. Den Rahmen bildet ein Bühnenbild aus Wahrnehmungen der Vorgänge in Altenheimen und mit alten Menschen von Maira C. Gomez. Lieder, Lyrik und Bild veranschaulichen die Wichtigkeit der kulturellen Teilhabe für Menschen mit bereits durchbrochenem Erinnerungsvermögen.

Anfahrt: TRAM M2 ab Alexanderplatz, Lage: kuehlspot.com/contact.html

Lieder als Hoffnungstrahl

Am Fr., 9.12.2016, 19:00 – 22:00 Uhr
zu Gast im Café La Bohéme, Winsstraße 12, 10437 Berlin

Zur Tramptour trafen sich jedes Jahr SängerInnen und MusikerInnen. Im Urlaub tourten Thomas und Wolfgang Vallentin gemeinsam mit einer bunten Truppe "körperbehinderter“ und unbehinderter MusikerInnen durch die DDR. Seit 1990 sind sie in der Kultur tätig oder machten ihr Hobby zum Beruf. So wie die Zeiten änderten sich die Lieder. Im Jahr 2000 gründeten einige wenige von ihnen den Verein „LiederLeute“ mit. Anne Allex führt durch die Veranstaltung. Die Kabarettistin Charlotte zu Kappenstein reüssiert satirisch zur Gegenwart. Maira C. Gomez überrascht mit ihrem Bühnenbild.

Anfahrt: ab Alexanderplatz TRAM M2 bis Knaackstr. /Imm.kirchstr., rechts einbiegen in die Immanuelkirchstraße, vorlaufen bis Winsstraße und diese linker Hand überqueren, Lage: veranstaltungen.meinestadt.de/berlin/location-detail/1434208

Verwunschene Prinzessinnen

Am Fr., 27.01.2017, 19:00 – 21:00 Uhr
zu Gast beim Künstler Bernhard Lückfeldt, Kunstforum Belziger 1 e.V., Belziger Str. 1, 10827 Berlin

Gedichte sind wie verwunschene Prinzessinnen. Wir hören Lyrik von scheinbar längst vergessen geglaubten DichterInnen wie Hölderlin, Rilke, Heine, Droste-Hülshoff. Sie verkörpern Sehnsüchte und Hoffnungen als Kritik in ihrer Zeit, erzählen vom Los und von den Kämpfen der Armen. Das beschreibt die Autorin Anne Allex. Warum Gedichte und Lieder im jeweiligen Wortgewand ihrer Zeit erscheinen müssen, erklärt die Satirikerin und Dichterin Ellen Marion Maybell mit eigenen Gedichten und Liedern. Rezitationen und Gesang werden von Jorge Idelsohn am Klavier begleitet. Maira C. Gomez malt ein Bild.

Anfahrt: Bus M48 bis Kleistpark ab Alexanderplatz, Lage: galerie-b1.de/Kontakt/kontakt.html

Lied-Opern

Am Fr., 17.02.2017, 19:00 – 21:00 Uhr
zu Gast im Saal im DTK-Wasserturm, Kopischstraße 7, 10965 Berlin

Mit Gedichten, Stücken und Lied-Opern öffnen der blinde Musiker Markus Virck und die Sängerin Sarah Fuhs Einblicke in andere Welten. Sie zeigen deren vage Konturen: wilde Landschaften, einfaches Leben. Vom Miteinander im Leben, der Arbeit und beim Musizieren träumen sie von einem guten Leben ohne Ausschlüsse. Wie kritisch sich das heutige Überleben darstellen kann, erzählt die Autorin Anne Allex. Die Hoffnungen der Lied-Opern nimmt Maira C. Gomez in ihren Illustrationen vom Leben der LandarbeiterInnen in Kooperativen Südamerikas auf, die zeigen, wie Gemeinschaftlichkeit das Leben bereichern kann.

Anfahrt: U-Bhf. Platz der Luftbrücke, U-Bhf. Gneisenaustraße Bus 341, 104, 119

Melodien von Spaß und Trauer

Am Fr., 03.03.2017, 19:00 – 21:00 Uhr
zu Gast bei 030visuell, Friesenstr. 13, 10965 Berlin–Kreuzberg

Jiddische Lieder und Stücke erinnern an die jüdische Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sonst hören wir sie nur noch auf Schelllackplatten vom Grammophon. Die Gitaristin Sibyll Plappert singt von Zeiten, in denen wegen Rassismus, Behindertenfeindlichkeit und Chauvinismus massenhaft Menschen ihr Leben verloren. Bei wachsender Armut vor der eigenen Haustür, den Flüchtlingsbewegungen und der Kriege in der Welt gewinnen diese Lieder eine ganz neue Bedeutung, wie die Autorin Anne Allex weiß. Der Stimm- und Instrumentalkünstler Olaf Garbow untermalt die Lieder und Texte instrumental. Dies reflektiert Maira C. Gomez in ihrem Bühnenbild.

Anfahrt: Bus 248 ab Alexanderplatz/ U-Bhf. Gneisenaustraße, Lage: www.030visuell.de

 

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Impressum
Veranstalter: Clever e.V.

Projektmanagement: Anne Allex


Bühnenbild: Maira C. Gomez
Layout: Heike Lohmar
Homepage: Tino Sell

Infos: www.anne-allex.de

Gefördert von Aktion Mensch

Kostenloser Imbiss. Getränke Selbstzahler.
Der Eintritt ist frei.

 


bewußt selbst bestimmt

Musikalisch - literarische Berliner Salonkunst

Instrumentale Improvisationen rendezvous Satire und Alltag.

Musik, Lied, Märchen, Kabarett, Bizarres, Gedicht und Bericht laden die Gäste zum Mitsingen und Mitspielen ein. Musik und Erzählungen unterstützen das Selbstbewußtsein und die Selbstbestimmung von "Menschen mit Behinderungen"

Zwischen Hilfsbereitschaft und Ignoranz

2.10.2015, 19:00 – 21:00 Uhr

In mitten orientalischer Improvisationen erzählt Markus Virck Schwänke von Nasreddin und Märchen. Von bizarren Erlebnissen der "Menschen mit Behinderungen" weiß Charlotte zu Kappenstein zu erzählen. Anne Allex liest Texte, die spezielle Ignoranzen, Hilflosigkeiten und Unterstützungsangebote verdeutlichen.

Ort: Café Smyrna
Knobelsdorffstr. 22
14059 Berlin

Verzehr von Speisen und Getränken erwünscht.

Anfahrt: U2 (Richtung Ruhleben) – Station Sophie-Carlotte-Platz, in Fahrtrichtung rechts aussteigen und bis Wundtstr. laufen, dort rechts einbiegen und 2. Straße oben links in die Knobelsdorffstraße.

Aus dem Schatten in das Licht

9.10.2015, 19:00 – 21:30 Uhr

Afrikanische Improvisationen

Miriam Bondy und Olaf Garbow haben afrikanische Musikminiaturen kreiert. Laute, Geräusche und Melodien adaptieren Erinnerungen an afrikanische Kulturen.Anne Allex bettet kleine Berichte über Hilfen für Kinder mit Behinderungen aus afrikanischen Ländern ein.

Alex-Treff
Alexander Ezzat-Richard Rahimi (Alex) e.V.
Rosa-Luxemburg-Str.18
10178 Berlin – Mitte

Anfahrt: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, am Alex neben dem Galeria-Kaufhaus die Dircksenstraße bis Karl-Liebknecht-Straße laufen, diese überqueren und die Dircksenstraße bis nächste Straße rechts. Dort einbiegen, geradeaus laufen und die Münzstraße auf der rechten Seite überqueren.

Vom Eigensinn zu gemeinsamen Verlangen

20.11.2015, 19:00 – 21:00 Uhr

Argentinische Improvisationen

Kabarett und Alltag treffen auf PianLola. Lola Bolze und Jorge Idelsohn bezaubern uns mit Tango. Musik mit spanischen Elementen und Lieder aus Argentinien und Berlin nehmen die Satire und Melancholie des Berliner Alltags auf.

Kühlspot Social Club
Lehderstraße 74-79 (Hinterhof links)
13086 Berlin - Weissensee

Anfahrt: TRAM M2 (Richtung Steinberg) von Ro.-Luxemburg-Platz), aussteigen Ostseestraße, diese auf der rechten Seite überqueren und geradezu auf die Gustav-Adolph-Straße zulaufen, rechts einbiegen und nächste Straße wieder rechts. Die Lehderstraße auf der rechten Seite über die Goethestraße hinweg bis Steinmetzthof laufen. (Rotes Backsteinareal)

Soziale Umgebungen schaffen Einsamkeiten ab

27.11.2015 19:00 – 21:00 Uhr

Erzählungen und Märchen zur Kora

Ellen Meyer hat die Kora entdeckt. Ganz allein hat sie dieses Instrument spielen gelernt. Um den Ursprung der Kora zu ergründen, war sie in Afrika. Uns erzählt sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen.

Ort: Kunstforum Belziger 1 e.V.
Belziger Straße 1
10823 Berlin - Schöneberg

Anfahrt: U7-Bahnhof Kleistpark in Fahrtrichtung rechts aussteigen, die Grunewaldstraße überqueren und die Hauptstraße hochlaufen bis Vorbergstraße (rechts Videoladen, links Bioladen).

In der Vorbergstraße gleich links und auf der linken Seite in die Belziger Straße. Dort ist gleich die Nummer 1 und das Kunstforum – Belziger 1 e.V. .

Bis Kleistpark fahren auch die Busse M48 ab Alexanderplatz, M85 ab Hauptbahnhof, 106, 187. Zum Veranstaltungsort kommen Sie auch über den S-Bahnhof Yorckstraße/ Großgörschenstraße (letzte Straße bis Kleistpark) und über den S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke (vorlaufen bis Kaiser-Wilhem-Platz, Hauptstraße auf die linke Seite wechseln und nach rechts runter zur Vorbergstraße.

Vom Einzelwirbel zum Orchester

15.01.2016 20:00 – 22:00 Uhr

Improvisationen Türkisch Coffee von Olaf Garbow und Markus Virck verdichten sich mit Erzählungen, Gedichten von Anne Allex und Kabarettstückchen von Charlotte zu Kappenstein zu einem Partner_innennetzwerk. Der Single-Existenz wird das gemeinsame Spiel entgegengesetzt.

Ort: Kiez-Kulturwerkstatt
Danckelmannstraße 9 a
14059 Berlin-Charlottenburg

Anfahrt: U2 (Richtung Ruhleben) – Station Sophie-Carlotte-Platz, in Fahrtrichtung rechts aussteigen und bis 2. Querstraße Danckelmannstraße laufen, dort rechts einbiegen, etwas laufen. Auf der linken Seite beim Gewerbehof gleich rechts ist der Eingang.

Bei allen Veranstaltungen wird ein kleiner Imbiss gereicht.

Alle Veranstaltungen haben freien Eintritt.

Veranstalter: Clever e.V. - Verein für internationale Bildung

Förderer: Aktion Mensch e.V. - Förderaktion - Noch viel mehr vor

Bühnenbild: Maira Gomez

Konzept und Organisation: Anne Allex

KünstlerInnen:

Lola Bolze www.pianlola.de

Jorge Idelstein

Miriam Bondy www.blimali.de

Olaf Garbow www.gedankenflug.eu/wordpress/

Frau zu Kappenstein frauzukappenstein.wordpress.com

Ellen Meyer www.koraleni.de

Markus Virck creativekiss.com

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Kontrapunkte setzen

Berliner Salonkunst Ausstellung – Musik – Lesungen

Ich – Du – Wir: ungehindert, unbehindert, unverhindert

Als Berliner Salonkunst führen so genannte schwerbehinderte Menschen und ihre KollegInnen im 2. Halbjahr 2014 fünf musikalische und thematische Petitessen zu Themen unserer Zeit auf.

Eine Ausstellung „Traum vom Paradies“ mit Werken von Miriam Bondy begleitet die Reihe. Die großformatigen farbfrohen Ölbilder, teils gepinselt, teils gespachtelt, strahlen Intensität und Lebensfreude aus! „Sie setzt dem Grau der Stadt, der Hektik und dem Lärm eine innere, freie Welt gegenüber. Es ist ein eigener Kosmos, paradiesische Zustände, den die Künstlerin für sich und den Betrachter schafft.“ (Zitat: Ingrid Karres, Kunsthistorikerin M.A.) Die Herangehensweise der Kunstschaffenden ist sehr stark vom Gefühl und der Intuition geprägt.

Die Veranstaltungen fördern die Aktion Mensch e.V. und der TU ASTA Berlin. Das Projekt leitet Anne Allex. Den Flyer entwickelte Götz Renger. Das Titelbild "Back to the roots" (Öl/Leinwand, 110 x 130 cm) malte Miriam Bondy im Jahr 2000 in Berlin. Veranstalter ist Clever e.V. - Verein für internationale Bildung.

Be – Hinderung: Wer hat die Macht zur Meinung, ich sei nicht unbehindert?

Freitag, den 29. August 2014
Zeit: 20:00 Uhr Musikalisches Programm, 20:45 Uhr Ausstellungseröffnung
Ort: Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg, Boxhagener Str. 89, 10245 Berlin

Gefragt wird, was „Behinderung“ ist, wer die definiert, wie zugeordnete Menschen und ihre Angehörigen das sehen und die Gesellschaft. Genannt werden Bedrängnisse und Bedränger. Hinterfragt wird „Fürsorge“, „Mitleid“ und „Fremdbestimmung“. Träume von Anteilnahme, Mitsorge und Selbstbestimmung kommen mit Musik, Liedern und Rezitationen zum Vorschein. Mitwirkende: Miriam Bondy (Gesang, Instrumental), Olaf Garbow (Stimm- und Instrumentalkunst), Frau zu Kappenstein (Kabarett), Anne Allex (Texte).

Zeit – Vergleiche: Ist es nicht an der Zeit, das Anderssein respektiert wird?

Freitag, den 19. September 2014
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg, Boxhagener Str. 89, 10245 Berlin

Mit musikalisch überspielten Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart bewahren wir die Erinnerungen an „Außenseiter“, denen Zuschreibungen zum Verhängnis wurden. Die Behauptungen über sie entkräften wir in kleinen Geschichten über ihr Leben und sprühen kleine Funken der Erinnerung. Argumente anderer im hier und heute wägen wir aufmerksam ab. Lieder, Improvisationen, Poetry Slam und Instrumentalsoli halten Ausschau nach Respekt und Wahrhaftigkeit.

Mitwirkende: Miriam Bondy (Gesang, Instrumental), Olaf Garbow (Stimm- und Instrumentalkünstler), Luce B. (Poetry Slam), Anne Allex (Texte).

Barriere-Freiheit: Was spricht in der Freiheit gegen mein Ungehindertsein?

Freitag, den 24. Oktober 2014
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg, Boxhagener Str. 89, 10245 Berlin

Im Verschiedensein sehen wir uns vor vielen Barrieren in einem Land der Freiheitsliebe. Mal fehlt die Rampe, ein lautlesender Computer, eine Assistenz oder ein Gebärdensprachendolmetscher. Die Gesellschaft tut sich schwer, unser Freisein zu organisieren. Barrierefreies Shoppen nützt Leuten ohne Geld, Eingesperrten in der Psychiatrie ebensowenig wie Leuten ohne Begleiter. Wir fordern Freiheit für das Ungehindertsein mit Gitarren, Liedern, Trommeln, Blasinstrumenten und kleine Stücken.

Mitwirkende: Thomas Vallentin (Sänger, Gitarrist), Markus Virck (Sänger, Gitarrist), Anne Allex (Texte).

Sicherheits-Bedürfnis: Wer braucht den Schutz, der uns nicht unverhindert läßt?

Freitag, den 14. November 2014
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg, Boxhagener Str. 89, 10245 Berlin

Jeder Mensch will sicher sein, alle brauchen Schutz, manche vor uns. Das Sicherheitsbedürfnis der einen verhindert die Anwesenheit der anderen. Nach wessen Bedürfnissen suchen andere die Schutzräume für uns aus? Beziehungen zwischen Menschen sind ungleichberechtigt, wenn Bedürfnisse sich im Wege stehen. Geschichten, Tatsachenberichte, Gesänge, Geräusche und Musik fordern unseren Schutz ein.

Mitwirkende: Miriam Bondy (Gesang, Instrumental), Olaf Garbow (Stimm- und Instrumentalkünstler, Markus Virck (Sänger, Gitarrist), Anne Allex (Texte).

Sicht-Weisen: Wer mandatiert wen, zu definieren, was für uns gut ist?

Freitag, den 28. November 2014
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Alex-Treff, Rosa-Luxemburg-Str. 18, 10119 Berlin

Die Allgemeinheit lacht verschämt über spitze Bemerkungen. Das Außergewöhnliche ist Stein des Anstoßes. Die adressierten Objekte sind schockiert. Denn wer ist „normal“? Und wer legt das fest? Warum verbreiten andere über mich etwas, was mit mir nichts zu tun hat? Woher rührt die Außensicht? Wo bleibt das Einfühlungsvermögen? Unsere Sichtweisen kleiden wir in Sprüche, Lieder, Melodien und Instrumentalstücke.

Mitwirkende: Thomas Vallentin (Sänger, Gitarrist), Markus Virck (Sänger, Gitarrist), Anne Allex (Texte).

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Fünf Melangerien aus Lyrik, Prosa, Musik und Gesellschaft

Kunst trifft Krise

Die Krise führt zur Streichung öffentlicher Mittel, auch für Kultur und Kunst. Wie die Kunst die Krise trifft und die Krise die Kunst, erklären Gedichte, Texte und instrumentelle Musikimprovisationen.

Donnerstag, der 16. Mai 2013
19:00 Uhr Einlaß, 20:00 Uhr Beginn

Olaf Garbow und Christine Kahlau, Anne Allex

Kunstforum Belziger 1 e.V., Belziger Str. 1, 10823 Berlin
(Nähe U7 Kleistpark, Busse 106,187, M48, M85, S-Bahn Yorckstr./ Großgörschenstr.)

Kunst sucht Zeit

Kunst entsteht im Zeitchaos - zwischen Broterwerb und unerläßlichen Rennereien. Wie sich Kunst trotdem behauptet, demonstrieren Musiker, Dichterin, Texterin und die Performance „echt arm“.

Donnerstag, der 13. Juni 2013
19:00 Uhr Einlaß, 19:30 Uhr Beginn

Anne Allex, Christine Kahlau und Olaf Garbow, Alex Hennig und Robert Lange

Alex-Treff, Rosa-Luxemburg-Str. 18, 10117 Berlin
(Nähe U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz)

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Kunst übt Überleben

Wie in der „Kunst-Metropole“ Berlin Kunst ans Überleben-Müssen kettet und mit Überlebenskunst verschmilzt, wird mit Wort, Gedicht, Gesang und Instrumenten zu Gehör gebracht.

Freitag, der 12. Juli 2013
19:00 Uhr Einlaß, 19:30 Uhr Beginn

Anne Allex, Olaf Garbow, Christine Kahlau, Thomas Vallentin

Galerie F 92, Pfefferberg e. V., Fehrbelliner Str.92, 10405 Berlin
(Nähe U2 Senefelder Platz)

Kunst weckt Lebensgeister

Kunst ist Lebensquell und Ausdrucksform unseres Lebens. Dies verlangt, sie in politische Kontexte stärker einzubinden und KünstlerInnen nicht allein zu lassen.

Montag, der 13. September 2013
19:00 Uhr Einlaß, 19:30 Uhr Beginn

Anne Allex, Miriam Bohse, Olaf Garbow, Christine Kahlau

Treff International, Reuterstr. 15, 12053 Berlin
(Nähe U7 Rathaus Neukölln)

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Inklusion ist ein ambivalentes Zauberwort mit unklaren Ansinnen und Perspektiven für KünstlerInnen mit Behinderungen . Träume, Hoffnungen, Ängste und Zweifel werden zur „Wort-Musik-Text-Collage“ verdichtet.

Donnerstag, der 10. Oktober 2013
19:00 Uhr Einlaß, 19:30 Uhr Beginn

Anne Allex, Olaf Garbow, Christine Kahlau

Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str, 4, 10405 Berlin
(S-/U-Bfh. Alexanderplatz, TRAM 4)

 

Die KünstlerInnen und AutorInnen

Olaf Garbow
Geboren in Bremen, Blindenschule in Hamburg, Marburg, 1992 Umzug nach Berlin, 1996 Ausbildung zum Musiktherapeuten, 2011 Ausbildung zum Masseur. Spielt seit Jahren bei verschiedenen Musikformationen, u.a. „Waldkater“, „Stromlos“, „Lautmaler“, Auftritte bei Theaterprojekten wie „Hau“, Theater „Hebbel am Ufer“ und „Ramba Zamba“. Spielt verschiedene Instrumente wie Gitarre, Maultrommel, Rahmentrommel, Tasteninstrumente sowie Gesang. Garbow ist häufig unterwegs und spielt auf Musikfestivals der Folkszene.

Christine Kahlau
Geboren und aufgewachsen in Berlin, Abitur, Ausbildung zum Masseur, 3 Kinder, 2000 Abschluß als Diplom-Soziologin, Gedichte seit 1984, seitdem Lesungen mit musikalischer Begleitung – von Jazz bis Klassik. Ausstellungen, u.a. „Vis a Vis“ (Portrait-Photos), „Nuckelei“ (Fundobjekte). Herausgabe zweier Gedichtbände (bei BoD), 2001 „Ver-Dichtung“, 2005 „ich zweifel, also bin ich“. Von 2002 – 2005 Gemeinschaftsatelier „Loveart“ in Prenzlauer Berg. 2007, CD „Weltenspiegel“ (Kahlau/Garbow).  Seit 2011 mehrere Ausstellungen zu Grafik & Lyrik mit der FrauendruckwerkstattPrenzlBerg
www.gedankenflug.eu

Christine Kahlau und Olfa Garbow treten auch als Duo „Lyrik & Laute“ gemeinsam auf.

Sie bringen Lyrik und Musik, feinsinnig aufeinander bezogen, zu Gehör. Basierend auf den sensiblen, oft hinterfragenden Gedichten von Christine Kahlau, vermag das Duo damit eine hoch konzentrierte, geradezu verdichtete Atmosphäre herzustellen. Seinen unterschiedlichsten Instrumenten wie Maultrommel, Gitarre und Leier, entlockt Garbow mitunter fast sphärisch anmutende Klänge. Auf die klare, authentische Sprache der Dichterin reagiert der Musiker feinfühlig interpretierend. So verstärkt, vermag das gesprochene Wort im Zuhörer nachklingen oder ihn zu eigenen Assoziationen anzuregen.

Anne Allex
Geboren und aufgewachsen in Berlin, Abschluß als Maschinenbauerin mit Abitur, 1986 Abschluß als Diplom-Lehrerin für Politische Ökonomie, selbständig als Sozialpolitische Wegeweiserin und Publizistin, schreibt Texte seit 2006, Konzeption/ Organisation „Lesen über Armut“ (2006), Organisation der Ausstellung und Veranstaltungsreihe „Mail-Art“ 2009, Mitwirkung  „Zukunftsmusik. Steuern durch Steuern?“, WortWeltBühne „Entstehen von Revolutionen“, WortWeltBühne Nachmauern 2010, diverse Publikation.

www.anne-allex.de

Miriam Bondy
wohnt seit 1986 in Berlin, vielseitig begabte Künstlerin. Ihre Malerei ist stilistisch nicht zu ordenbar, orientiert sich aber an art bru. Sie musiziert ebenfalls und hat 2 CD's herausgebracht.

http://www.blimali.de

Thomas Vallentin
lebt seit vielen Jahren in Berlin, ist Kulturwissenschaftler und PR-Assistent, autodidaktischer Liederschreiber und Gitarrist, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins "LiederLeute e.V.", Herausgeber des Buches "Verladen" - Tagebuchnotizen seines Großvaters

Alex Hennig
Theaterwissenschaftlerin, aktiv in der Leipziger Theaterszene, Mitarbeiterin im Werkstattmacher e.V., verantwortlich für Produktionsbetreuung und Organisation.

http://werkstatt-lofft.de/team

Robert Lange
Meisterschüler der Freien Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee seit 2010, Teilnehmer an zahlreichen Ausstellungen. Mitglied der freien Theatergruppe AQUI. Gemeinsam mit Alex Hennig ist er im Programm mit dem Beitrag "echt arm" vertreten, der sich mit den Arbeitsbedingungen in der Leistungsgesellschaft auseinandersetzt.

Markus Virck (Marcantée)
erzählt mit warmer und ausdrucksstarker Stimme Märchen aus aller Welt und entführt die Zuhörer_innen in das Reich der Fantasie. Mit frei improvisierten Gitarrenklängen untermalt er seine Geschichten. Die Melodien erwecken innere Bilder zur Reise in eine andere Welt. Marcantée bietet Erzählabende für Kinder, Erwachsene und Senior_innen an. In 90 Minuten sind kürzere bzw. längere Geschichten, Sketche und Lieder zu hören.

www.creativekiss.com

Hinweis:
Von Januar - März 2009 fand die Veranstaltungsreihe "Mail-Art ARM-REICH" mit der gleichnamigen Ausstellung statt (siehe http://www.cleverev.de/mach-mit-mach-mail-art/ und http://www.kunstdemokratie.de/).

Ich konzipierte und organisierte am 17.6.2007die musikalisch-literarische Veranstaltung Matinée "Lesen über Armut" im Mehringhof (siehe http://www.weissaufweiss.de/de/referenzen.print.07.php und unter: archiv.teilhabe-berlin.de/archiv.html)