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Selbsthilfe stärken

Die Herausforderungen der dauerhaften, bezahlbaren und rechtssicheren Niederlassung in Berlin - für Spanischsprachige

Versión española por debajo

Das Wohnen in Berlin wird teurer. MieterInnen sind von Kündigung und Zwangsräumung bedroht. Spanischsprachige MigrantInnen wohnen oft in Wohngemeinschaften. Sie haben keine Wohnung für sich und ihre Familie. Manche sind nur jede 6 Wochen Gast bei anderen Menschen. Häufig führen ständig wachsende Mieten dazu, dass Wohngemeinschaften auseinander brechen, die Vermieter kündigen oder auf Zwangsräumung klagen. Aber es gibt Wege aus dem Dilemma. Das fünftägige Seminar richtet sich vor allem an spanisch - sprachige MigrantInnen mit Deutschkenntnissen, die in Berlin leben. Ich meine AufstockerInnen mit Hartz IV (Selbständige, 450-Euro-Jobs, Minijobs, temporär Erwerbstätige) oder Menschen mit Grundsicherung im Alter oder über 50 und 65-Jährige ohne Wohnung, die bei FreundInnen, Bekannten, Angehörigen (über-)leben.

In den Seminaren geht es darum, die Rechte nach dem Sozialgesetz kennenlernen. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie in der Behörde auch durchsetzen. Die Seminare sollen ermuntern, die eigenen Geschicke zielgerichteter mit gemeinschaftlichem Austausch selbst in die Hand zu nehmen, gemeinsam durchzusetzen und politisch zu intervenieren. Nicht nur Gesetzesregelungen und Durchführungshinweise werden besprochen. Hingewiesen wird auf öffentliche Beratungsstellen und deutschsprachige Erwerbsloseninitiativen. Angesprochen werden weitere Ämter, die Aufgaben im Bereich „Wohnen“ haben. Es wird auch spezielle Wohnungsmarktangebote für verschiedene Altersgruppen hingewiesen Die Seminare erfolgen in deutscher Sprache.
Bei der genauen Übersetzung hoffen wir auf Hilfe zur Selbsthilfe der TeilnehmerInnen. Für alle Seminare ist der Eintritt frei. Es gibt einen Imbiss inklusive. Kaffee und Tee können zubereitet werden. Wasser und Saft sind vorhanden.

Eine Anmeldung ist erforderlich:
anne.allex@gmx.de (Bitte konkrete Fragen aufschreiben!), Anmeldefrist: bis 06.November 2016. Maximal 15 TeilnehmerInnen!

Fünf Seminare - „Wohnen“ mit Sozialleistungen Hartz IV (§§ SGB II) und §§ SGB XII

Sonntag, 13. November 2016 13:00 – 18:00 Uhr

Wie reagiere ich, wenn die Miete zu hoch ist, steigt oder der Vermieter mir droht? Welche Rechte kann ich nach den Sozialgesetzen SGB II und SGB XII? Wozu dienen Sozialgesetzbücher? Was steht im Sozialgesetzbuch II?

Im § 22 SGB II werden die Bedingungen zum Wohnen in Hartz IV geklärt. Jede Person hat das Recht auf eine Unterkunft. Sie kann am Wohnort angemessene Bedarfe von Unterkunft und Heizung geltend machen. Was heißt „Unterkunft“?

Eine bessere oder teurere Wohnung kann jedoch nicht angemietet werden, da dann nur die bisherige Miete übernommen wird. Der Bedarf für Kosten der Unterkunft und Heizung wird solange anerkannt, wie es nicht möglich oder nicht zumutbar ist die Kosten der Unterkunft zu senken, maximal 6 Monate. Aber in diesem Prozess gibt es auch Rechte für die Arbeitslosengeld II – Beziehenden.
Wenn das Jobcenter einen Umzug verlangt, muss es eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchführen. Wir befassen uns mit Guthaben und Rückzahlungen. Wir weisen auf die speziellen Schwierigkeiten von unter 25-Jährigen beim Erstauszug hin.
Wir erklären, was vor der Unterschrift eines neuen Mietvertrages mit dem Jobcenter alles verhandelt werden muss und welche Kosten das Jobcenter unter welchen Bedingungen übernehmen muss (Wohnungsbeschaffungskosten, Umzugskosten, Mietkaution).

 

Sonntag, 15. Januar 2017 13:00 – 18:00 Uhr

Was mache ich, wenn das Jobcenter mir nicht antwortet? Was ist formal wichtig? Reicht die mündliche Zusage oder muss ich ein Papier verlangen?

Die Höhe der Miete wird durch eine kommunale Verordnung bestimmt. In Berlin sind das die Ausführungsvorschriften zum Wohnen Arbeitslosengeld-II – Berechtigte.
Laut Gesetz können Schulden der Miete oder bei Energiekosten unter bestimmten Bedingungen ausgeglichen werden. Was hat es mit einer Direktzahlung des Jobcenters an den Vermieter auf sich? Was sind die Schwierigkeiten?
Was darf ich als Mieter einer Unterkunft nicht? (Überlassung, Zweckentfremdung, Verhalten außerhalb der Hausordnung)
Wenn die Wohnung vom Vermieter gekündigt ist, befinde ich mich in einer schwierigen sozialen Lebenslage. Ich muss mich mit Hilfe einer Beratungsstelle, mit Widerspruch und Klage, mit Hilfe des Sozialamtes und des Jobcenters um die Erhaltung meiner Wohnung bemühen.

 

Sonntag, 12. oder 26. Februar 2017 13:00 – 18:00 Uhr

Was kann ich tun, wenn der Vermieter fristlos kündigt und ich umziehen muss? Wo finde ich Wohnungen? Wer hilft mir?

In den Verfahren der Sozialverwaltung habe ich auch Rechte. So bei der Senkung der Kosten der Unterkunft, bei dem Umzug in eine neue Wohnung und bei den erforderlichen Umzugs- und Wohnungsbeschaffungskosten. Wie das Verwaltungsverfahren abläuft und welche Rechte sich daraus im Einzelnen ergeben, klärt das Seminar.

 

Sonntag, 12. oder 19. März 2017 13:00 – 18:00 Uhr

Helfen mir noch andere Ämter? Was mache ich, wenn ich Geld für das Streichen und Tapezieren an den Vermieter geben soll?

Neben dem Jobcenter hat auch das Sozialamt Aufgaben, wenn die Wohnung eines Arbeitslosengeld-II-Berechtigten gekündigt ist. Wir klären, welche Aufgaben der Wohnraumsicherung in speziellen Situationen das Sozialamt übernehmen kann.
Wir klären, welchen Forderungen des Vermieters ich beim Auszug nicht nachkommen muss. Wir überlegen, wo das Geld zum Tapezieren und Streichen herkommen kann. 

 

Sonntag, 8. oder 15. April 2017 13:00 – 18:00 Uhr

Welche Hilfe kann ich beim Jobcenter suchen? Wo und wie beschwere ich mich? Wer kann mir helfen?

Bei fristloser Kündigung beginnt eine schwierige soziale Lebenslage. Das Jobcenter kann Mietschulden übernehmen. Das Sozialamt hilft auf Antrag bei der Wohnungssuche oder mit Eingliederungshilfen. Beim Wohnungsamt kann ein Wohnberechtigungsschein für das Wohnen in Sozialwohnungen beantragt werden. Und es gibt auch für spezielle Gruppen am Wohnungsmarkt spezifische Wohnsegmente, in denen Einzelne, Familien oder Menschen unterschiedlichen Alters suchen können.

 

Die Termine im Februar, März und April werden jeweils nach den aktuellen Raumkapazitäten und den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen miteinander vereinbart.

Bei Bedarf kann in den Seminaren III, IV, V auch auf Fragen der TeilnehmerInnen zu Bedarfsgemeinschaft, Hausbesuch, Hilfebedürftigkeit, Erwerbsfähigkeit, Anrechnung von Einkommen Erwerbs ErwerbsVermögen, Sanktionen und sozialwidrigem Verhalten eingegangen werden.

 

Ort: Chile-Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e. V., Jonasstr. 29, 12053 Berlin (U8 Leinestraße)

 

Impressum

Veranstalter: BRAIN e.V.

Konzept/ Organisation: A. Allex www.anne-allex.de

Ausarbeitung/ Didaktik: E. Leese-Petzold
Übersetzungshilfen: M. C. Gomez
Flyerdesign: G. Renger
Homepage: T. Sell
Kooperationspartner: Latinokino, Chile-Freundschaftsgesellschaft, Wohnungslosengruppe „Psychisch Kranke“, Frauenarmutsinitiative, Clever e.V.

Förderer: Aktion Mensch e.V.

Flyer zum Herunterladen Teil 1

Flyer zum Herunterladen Teil 2

 

Spanische Version - versión española

El reto de la oficina sostenible, asequible y jurídicamente segura sucursal en Berlín - para hablar en español.

La vida en Berlín es caro. Los inquilinos están amenazados con el despido y el desalojo. Inmigrantes de habla hispana a menudo viven en común. Usted no tiene alojamiento para ellos y sus familias. Algunos son sólo seis semanas cada uno de los huéspedes en otras personas. Con frecuencia constante crecimiento de las rentas de plomo significan que las comunidades residenciales ruptura, rescindir el arrendador o demandar por desalojo. Sin embargo, hay maneras de salir de este dilema.

El seminario de cinco días está dirigido principalmente a hispanos - inmigrantes de habla con conocimiento del alemán, que viven en Berlín. Me refiero a AufstockerInnen con Hartz IV (empleo independiente, de 450 euros, mini-empleos, el empleo temporal) o personas con la seguridad básica en la tercera edad o mayores de 50 y 65 años de edad, personas sin hogar, viviendo con amigos, conocidos, familiares (sobre).

En los seminarios se trata de conocer los derechos en virtud de la Ley de Seguridad Social. Sólo aquellos que conocen sus derechos, pueden prevalecer en la autoridad también. Los seminarios deben animar a sus propios destinos con intercambio comunal a tomar los dirigidos en sus propias manos para hacer cumplir común y políticamente para intervenir. Se discuten no sólo las disposiciones legislativas y las instrucciones de aplicación. Se hace referencia a los centros de asesoramiento públicos y alemán en paro.
Abordado otras oficinas, ejercen las funciones de la "Vivienda". La referencia es también ofertas especiales mercado de la vivienda para diferentes grupos de edad.

Los seminarios se llevan a cabo en alemán. En la traducción exacta esperamos ayudarse a sí mismos a los participantes. Para todos los seminarios y la entrada es libre. Hay una merienda incluida. El café y el té se pueden preparar. El agua y el jugo están disponibles. El registro es necesario: anne.allex@gmx.de (Por favor escriba preguntas específicas), fecha límite de registro: Nov 06 2016. Un máximo de 15 participantes!

Cinco seminarios - „vivir“ con beneficios sociales Hartz IV (SGB II) y SGB XII

Domingo, Noviembre 13 2016 – 13:00 – 18:00 hora en la tarde

¿Cuáles son los códigos de seguridad social? ¿Cuál es el código II de la Seguridad Social?

En el § 22 SGB II, estas condiciones se aclaran vivir en Hartz IV. Toda persona tiene derecho a la propiedad. Usted puede hacer una demanda razonable para el alojamiento y la calefacción mantiene el lugar de residencia.

¿Qué es "alojamiento"?

Sin embargo, un alojamiento mejor o más caro no se puede alquilar, ya continuación se toma sólo el alquiler del año pasado. La necesidad de costo de la vivienda y la calefacción es reconocida siempre y cuando no es posible o no es razonable para reducir los gastos de alojamiento, con un máximo de 6 meses. Pero en este proceso también hay derecho a la prestación por desempleo II – relativos. Cuando el Centro de Trabajo solicitó un movimiento, se debe llevar a cabo una auditoría de gestión. Nos ocupamos de los depósitos y pagos. Prestamos atención sobre los problemas específicos de los menores de 25 años en primera salida del apartamento. Explicamos todo lo que tiene ser negociado antes de la firma de un nuevo contrato con el Centro de Trabajo lo que los costes deben hacerse cargo de la oficina de empleo en qué condiciones (los gastos de vivienda, gastos de traslado, depósito de seguridad)

Domingo, enero 15 2017 – 13:00 – 18:00 hora en la tarde

Qué ayuda recibío de Jobcenter? Adonde y de que forma si me quejo? Quíen puede ayudame? La cantidad de la renta se determina por un reglamento municipal. En Berlín, estas son las reglas de diseño para vivir desempleo Beneficio II – autorizadas. Por ley, la deuda del alquiler o de la energía podría ser compensado bajo ciertas condiciones. ¿Qué hay de un pago directo de de Jobcenter propietario acerca? ¿Cuáles son las dificultades?

Lo que no puede I como un inquilino de una propiedad? (Transferencia, apropiación indebida, el comportamiento fuera de las reglas de la casa) Si el apartamento es cancelada por el propietario, me encuentro en una situación social difícil. Debo tratar de mantener mi apartamento a mí mismo con la ayuda de un centro de asesoramiento, con la oposición y la acción, con la ayuda de la oficina de la seguridad social y el centro de trabajo.

Domingo, febrero 12. or 26. 2017 13:00 – 18:00 hora en la tarde

¿Que yo hago si el centro de trabajo no me responde? ¿Cual es la importancís de exigir? Llega la aceptación oral o ¿tiene que exigir yo un papel o la presentacíon personal

En el proceso de gestión social tambíen hay derechos. Por lo tanto en la reducción de los gastos de alojamiento, al transfer a un nuevo apartamento y el requisito Reubicación y vivienda costes. A medida que el procedimiento administrativo se lleva a cabo, y que los derechos de los mismos se muestra en detalle, explica el seminario.

Domingo, marzo 12 or 19 2017 – 13:00 – 18:00 hora en la tarde

¿Hay todavía otros servicios que me ayudarían? ¿Que puedo hacer, sí debodar dinero para costos de danos del golpes y el empapelar al alquilador?

Además del Centro de trabajos y los Servicios Sociales tiene responsabilidades en caso de extinción del apartamento de una prestación de desempleo II beneficiarios. Aclaramos las responsabilidades de vivir el espacio de copia de seguridad puede hacerse cargo de los servicios social en situaciones especiales.
Aclaramos que reclama del arrendador no tiene que cumplir con lo acordado. Pensamos en donde el dinero se puede llegar a cubrir gastos de darío con el dinero de deposíto.

Domingo, abril 8 or 15 2017 – 13:00 – 18:00 hora en la tarde

¿Qué puedo hacer sì el alquilador despide sin previo aviso y yo tengo que trasladarse de casa? ¿Adónde hay alojamiento? ¿Qíen ayuda me?

Con la terminación inmediata de una situación social difícil en que comienza la vida. El Centro de Trabajo puede hacerse cargo de deudas de alquiler. Con la terminación inmediata de una situación social difícil en que comienza la vida. El Centro de Trabajo puede hacerse cargo de deudas de alquiler. Cuando el alojamiento de la oficina, se solicitó una Wohnberechtigungsschein para vivir en viviendas sociales. Y también hay grupos especiales en los segmentos residenciales específicos mercado de la vivienda, donde los individuos, las familias o las personas a encontrar varias edades.

Las fechas en febrero, marzo y abril se reconcilian cada uno con la capacidad actual de la habitación y las necesidades de los participantes.

Si es necesario, en los seminarios III, IV, V también abordar las cuestiones de los participantes en beneficio de la comunidad, visita a la casa, la necesidad, la capacidad para ganar, el reconocimiento de los ingresos y la riqueza, las sanciones y el comportamiento socialmente injustificada.

Lugar: Chile Sociedad de Amigos de Salvador Allende eV , Calle Jonasstrasse 29, 12053 Berlin – Neukölln (U8 Leinestraße)

Folleto para descargar parte 1

Folleto para descargar parte 2

 


SGB-II-Berechtigte verteidigen Wohnungen

Die Bedingungen zum Wohnen für SGB-II-Berechtigte werden immer haltloser. Viele zahlen erhebliche Mietbestandteile aus der Regelleistung. Etliche Gesetzesregelungen sind ausgeklagt. Kommunen und Behörden bewegen sich aber oft nicht nach diesen Sozialgerichtsurteilen.

Wir wollen fünf Werkstätten mit schwerbehindeten BeraterInnen aus der Selbsthilfe durchführen, um in den SGB-II-Verfahren Mitwirkungspflichten der Jobcenter in Zusammenarbeit mit den Kommunen herauszuarbeiten und bei unwirksamen Verfahren die Rechte der SGB-II-Berechtigten deutlich zu machen. Anschließend sollen Formen politischer, öffentlicher Intervention eruiert  und potenzielle Kooperationspartner avisiert werden.

Zielgruppen sind (schwerbehinderte) BeraterInnen ab 40 Jahren aus neuen und eingesessenen Erwerbslosen – Selbsthilfe - Initiativen sowie Initiativen für das Wohnen und den Mietenstopp, die nicht so einfach in den Arbeitsmarkt einmünden können.

Ziel der Veranstaltungen ist die Unterstützung von Bedürftigen und ihrer MultiplikatorInnen durch die Vermittlung von Wissen, Erfahrungsaustausch zur Selbsthilfe und die gemeinsame Meinungsbildung zu einigen Themen des Wohnens im SGB II. In den Werkstätten sollen inhaltlichen Interventionspunkte eruiert und Ideen und Formen der öffentlichen Interventionen diskutiert werden. Das Zusammenwirken der Initiativen soll verstärkt werden.

Gemeinsam soll,

  • eine Kampagne für die tatsächliche Kostenübernahme entwickelt werden, um den Kostendruck für  Alg-II-Berechtigtezu mindern und Finanzen für Lebensmittel und Gesunderhaltung freizubekommen,
  • allgemeine Interventionspunkte zur Kostensenkungsverfahren erarbeitet werden, um die Jobcenter zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu bringen und
  • Alg-II-Berechtigten aktuelle Kenntnisse zu Schönheitsreparaturen und Renovierungen zu vermitteln,  um der massenhaften Privatverschuldung durch Vermieter und Jobcenter entgegenzuwirken.

Ergebnisse sollen Formen zur Darstellung von Aufklärungsinhalten für SGB-II-Berechtigte und BeraterInnen sein.

Die Veranstaltungen gehören zu einer Veranstaltungsreihe. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird um den Besuch aller Veranstaltungen gebeten. Ich bitte um eine vorherige Anmeldung unter anne.allex(at)gmx.de.

Freitags, 25.09.2015, 11:00 – 16:00 Uhr
1. Begrifflichkeiten und Handlungsoptionen zum Wohnen von Alg-II-Berechtigten
§ 22 Abs. 1 Satz 2 (zu „teure“ Wohnung), Satz 3 (Kostensenkung)
§ 22 Abs. 3 (Guthaben/ Rückzahlungen) SGB II
§ 22 Abs. 7 (Direktzahlung)  SGB II.

Freitags, 16.10.2015, 11:00 – 16:00 Uhr
2. Kostensenkungsverfahren - Verpflichtungen von Jobcentern und Alg-II-Berechtigten
§ 22 Abs. 1 Sätze 2 und 3 SGB II
(zu „teure“ Wohnung, Kostensenkungsverfahren)

Freitags, 23.10.2015, 11:00 – 16:00 Uhr 
3. Verfahren zur Regelung von Umzugsaktivitäten im SGB II und Interventionsmöglichkeiten
§ 22 Abs. 4 SGB II
auf Nachfrage Exkurs § 22  Abs. 8 (Schulden) SGB II,
auf Nachfrage Exkurs § 22 Abs. 9 SGB II (Kündigung).

Freitags, 30.10.2015, 11:00 – 16:00 Uhr
4. Handlungsoptionen bei verlangten Schönheitsreparaturen und Renovierungen der Vermieter in Verhandlungen mit dem Jobcenter
§ 22 Abs. 6 SGB II

Freitags, 06.11.2015, 11:00 – 16:00 Uhr  
5. Kommunale Handlungsanforderungen und Jobcenterpflichten
§ 22 Abs.1, 22a, 22b, 22c SGB II (Erarbeitung von Maßstäben zur Angemessenheit von Wohnraum )

Ort: Selbsthilfekontaktstelle Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Boxhagener Str. 89
10245 Berlin

Tel. 030 291 83 48
Fax. 030 29 04 96 62
www.selbsthilfe-treffpunkt.de

Träger: Volkssolidarität LV Berlin e.V.

Anfahrt: S-Bhf. Ostbahnhof, Bus 240/ U-Bahnhof Frankfurt Tor, TRAM 21/ U- Bahnhof Samariterstraße in Fahrtrichtung vorlaufen bis Jungstraße und diese bis Ende laufen

Impressum

Veranstalter: BRAIN e.V.

Förderung: Aktion Mensch

Recherche: Elsbeth Leese-Petzold

Desgin: Götz Renger

Foto: Götz Renger

Ansprechpartnerin: Anne Allex, E-Mail: anne.allex(at)gmx.de

www.pariser-kommune.de

www.anne-allex.de

Plakat zum Herunterladen Teil 1

Plakat zum Herunterladen Teil 2

 


Schwerbehindert in Hartz IV: Was tun? Und wie weiter?

Fünf Grundlagenschulungen zum Sozialgesetzbuch II für Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Schwerbehinderungen sind selten mit dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) vertraut, wenn sie erwerbslos werden oder nach einer Erwerbsminderungsrente Leistungen beantragen müssen. Häufig ahnen sie nicht, was mit dem Arbeitslosengeld-II (Alg-II) auf sie zukommt. Entgegen dem Anspruch der Sozialgesetze erteilen die Behörden oft keine Auskünfte und Informationen, und beraten nicht hinreichend zum Gesetz sowie zu den hiermit verbundenen Anforderungen.

Da wir die Schwierigkeiten der Betroffenen selbst kennen, bieten wir Ihnen mit der Schulungsreihe eine Qualifizierung zu den gesetzlichen Grundlagen und im Umgang mit den Fallstricken an. Wir wollen Sie im Erwerb von Kenntnissen, der Anwendung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche unterstützen.

Zielgruppen sind schwerbehinderte Menschen mit organischen und körperlichen Handicaps, mit einem befristeten Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente und der Perspektive auf SGB II-Leistungen bzw. Minijobs, mit Arbeitslosengeld ohne Aussicht auf Gründungszuschuss, im Arbeitslosengeld II, die erwerbsfähig bleiben möchten und mit aufstockendem Alg II wegen nicht hinreichendem Einkommen aus einer Selbständigkeit.

1. Welche Voraussetzungen hat der Leistungsbezug im SGB II?

Erörtert werden Grundlagen, Ziele und politische Absichten des Sozialgesetzbuches II. Es erfolgen Hinweise zu tangierenden Sozialgesetzbüchern wie SGB I und SGB X.           

Des weiteren werden die Voraussetzungen des Leistungsbezuges erklärt, z. B. die Leistungsberechtigungen ebenso wie die Definitionen von Erwerbsfähigkeit, Hilfebedürftigkeit und Bedarfsgemeinschaft, Feststellungsverfahren, Schutz durch PatientInnen-Verfügungen, Umgang mit Schweigepflichtentbindungserklärungen und Gutachten.

2. Was bedeuten Einkommen und Vermögen im SGB II?

Hier wird erklärt, was Einkommen und Vermögen im SGB II bedeuten, was "privilegierte Einkommen" sind und was es mit "Schonvermögen" auf sich hat. Erörtert wird, wie die Anrechnung von verschiedenen Einkommen läuft, welche Papiere und Formulare nötig sind und was ein Erwerbstätigenfreibetrag ist.

Der Umgang mit Immobilienvermögen, Lebensversicherungen und Schulden wird erklärt sowie Arten und Bedeutungen von Datenabgleichen.

3. Was heißt „Eingliederung in Arbeit“ im SGB II?

Hauptsächlich wird der Begriff der „Zumutbarkeit von Arbeit“ und die Maßnahmeformen der Eingliederung in Arbeit erklärt. Es wird über die Voraussetzungen und Erfordernisse einer Selbständigkeit im SGB II gesprochen sowie auf Sanktionen und Mitwirkungspflichten eingegangen.  Bei Bedarf wird über Möglichkeiten der speziellen Unterstützung für erwerbstätige Menschen mit Behinderungen sowie entsprechende Einrichtungen und ihre Angebote gesprochen.

4. Welche Leistungen zum Lebensunterhalt bietet das SGB II?

Hier werden Regelleistungen, Mehrbedarfe, unabwendbare Bedarfe, zusätzliche Leistungen zur Warmwasseraufbereitung und Teilhabeleistungen erklärt.
Weiterhin wird auf die Leistungen der Krankenversicherung, der Gesundheitsversorgung und die Aufgaben von amtsärztlichen Untersuchungen eingegangen.
Erörtert wird, was Alg-II-Leistungen für die Rente bedeuten und welche Möglichkeiten es zur Abwehr der Zwangsverrentung gibt. Auf Wunsch wird auf Darlehn, Aufrechnungen und Ersatzansprüche aufmerksam gemacht.

5. Welche Leistungen zum Wohnen gibt es nach dem SGB II?

Zum Wohnen nach SGB II werden der Gesetzesparagraf, die Bedeutung der Aussagen und die aktuelle Wohnaufwendungs - Verordnung für Berlin besprochen. Es wird über Handlungsoptionen und Erfahrungen bei der Senkung der Kosten der Unterkunft genauso erörtert sowie über die Abwendung von Zwangsumzügen und Zwangsräumungen sowie der Umgang mit den Stromanbietern beraten.

In allen Schulungen wird beispielhaft die Einlegung von Widersprüchen und Klagen sowie weitere Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung erklärt. Zu den Schu lungen laden wir Mitstreiterinnen aus einschlägigen Fach- und Selbsthilfeorganisationen, freien Zusammenschlüssen bzw. Projekten ein.

Referentin und Organisation: Diplom-Ökonomin Anne Allex, (www.anne-allex.de)

Termine: jeweils donnerstags 30.01., 13.02., 27.02., 13.03. und 27.03.2014 Uhrzeit: 14:00 – 18:30 Uhr

Die Veranstaltungen sind anmeldepflichtig!

Melden Sie sich bitte bis jeweils 10 Tage vor der Veranstaltung bei mir unter „anne.allex(at)gmx.de” oder telefonisch unter: 030-548 225 38 (AB) mit Ihrer Rückrufnummer an.

Ich arbeite mit maximal 15 Personen pro Veranstaltung.

Der Ort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben!

Der Eingang hat eine Rampe, aber die Toiletten sind nicht barrierefrei.

  • Trägerverein: Arbeitsgemeinschaft für Politische Bildung e.V. (AFP) Frankfurt am Main
  • Unterstützer: AG SPAK enterability , NBIK e.V. - nachhaltig bilden integrieren und kommunizieren , Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain - Kreuzberg
  • Förderung: Aktion Mensch e. V.

Eintritt frei!